Vertriebstipp - 8.2.2014 - „Ohne Vertrieb läuft nichts im Betrieb“

Auch Vertrieb kostet Geld und muss ordentlich entlohnt werden:

„Alle Unternehmen und Vertriebe suchen freiberufliche Handelsvertreter/innen, aber wenn es um die Provisionen oder Entlohnung geht, wird gefeilscht wie auf einem orientalischen Basar““, sagt Friedel Mies, Geschäftsführer der Firma Vertrieb und Beratung in Neustadt/Wied. Da werden die neuesten und teuersten Maschinen und Autos gekauft um zu produzieren oder um in der Öffentlichkeit glänzen zu können, und der Vertrieb darf dann nichts kosten. Dabei lebt das Unternehmen und der UnternehmerIn mit seiner Belegschaft vom Umsatz und damit vom den Umsätzen des Vertriebes.

In vielen Betrieben und Vertrieben wird immer noch nach dem alten Motto verfahren:

„Wenn es gut läuft sind die Prdodukte so gut, dass sie sich von selbst verkaufen, wenn es schlecht läuft sind die „faulen“ Vertriebler/innen schuld“. Dann werden meist ständig neue Konzepte für den Vertrieb entwickelt und der Druck auf den einzelnen Vertriebler/in so erhöht, dass er beim Kunden nicht konzentriert arbeiten kann..

„Wir haben selbst erlebt, dass ein guter Kumpel von uns im Aussendienst, indem es nicht mehr so gut lief und der Verkaufsdruck bis ins Umögliche erhöht wurde sowie ständige neue Besprechungen und Meetings angesetzt wurden, diesen Druck mit seinem Tod mit 43 Jahren bezahlen musste“, sagt Friedel Mies.

Aber auch Vertrieb ist harte Arbeit, genau wie auch in der Prouktion oder im Büro, und lebt vom Fleiß, Einsatzwillen und der Sensibilität des einzelnen Vertrieblers/in und zusätzlicher Druck nutzt meist gar nichts sonder verunsichert nur. Auch die ständigen Drohungen mit Entlassung und Aufhebung des Vertrages nutzen in der Regel recht wenig.

Vertriebler/innen sind in der Regel sensibele Menschen, oder sind schoch so abgezockt, dass sie ihre Umwelt und ihr Umfeld schon gar nicht mehr wahnehmen und auch in der Regel nicht mehr lange erfolgreich bleiben. Deshalb sollten Vertriebler ständig motiviert und unterstützt werden um ihre Verkaufszahlen zu erreichen. Denn wer ständig mit anderen Menschen/Kunden und neuen Problemen umgeht, muss hoch konzentriert und motiviert seine täglichen Kundenbesuche absolvieren und nicht nur ständig an den Verkaufsdruck denken, um seine Existenz zu erhalten. Ein Teil der täglichen Motivation ist aber auch Geld und damit eine ordentliche Entlohnung oder Verprovisionierung. Gleichzeitig sollten auch Vertriebler/innen Teil der Gesamtbelegschaft sein und nicht nach dem Motto behandelt werden: „Ach das ist ja nur unser Vertreter/in“.

   Friedel Mies   
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