Story - 07.07.2015 - Gründergeneration hat kaum Chancen zur Neugründung

So sieht die Praxis aus!!

Ein junges Ehepaar bat uns, ihnen bei der Hilfe zur Selbständigkeit den möglichen Weg zu ebnen. Sie wollten sich im Bereich IT verselbständigen. Er war Programmierer und sie Industriekauffrau. Beide waren 27 Jahre alt und hatten 1 Kind.

Um die Vorbereitungen mit professioneller Hilfe durchzuführen machten wir Ihnen zunächst einen Termin mit der Wirtschaftsförderung (WFG) des Landkreises. Nach einem längeren Gespräch in dem typischen Verwaltungsdeutsch bekamen sie viele Broschüren was und wie man alles machen sollte. Aber das aller Wichtigeste war, zunächst ein Konzept für das Vorhaben, einen Marketingplan, einen Finanzierungsplan, usw. zu erarbeiten. Danach wolle man einen erneuten Termin vereinbaren. Da Gründer nicht unbedingt Konzeptschreiber/in sind, etschlossen sie sich, einen freiberuflichen Gründungsberater einzuschalten.

Nach dem die geforderten „Unterlagen“ erstellt waren, wurde ein erneuter Termin mit der WFG vereinbart.
Diese meinten dann, dass die Unterlagen ja schon ganz ordentlich seien. Man möge doch bitte jetzt Kontakt mit der IHK, Steuerberater/in, Bank, usw. machen. Bei der IHK, Steuerberater/in, Bank usw. wurden dann Gespräche durchgeführt und die erarbeiteten Unterlagen abgegeben und diskutiert.

Der Sachbearbeiter, was für ein Ausdruck, der IHK meinte die Unterlagen seien schon ganz ordentlich, doch das Konzept sollte man auf jeden Fall nochmal ändern.
Auch der Steuerberater empfahl den Finanzierungs- und Marketingplan nochmals zu ändern, das würde er gerne für die Gründer erledigen. Die neuen Unterlagen wurden erstellt und dann kam das erste Bankgespräch. Auch dort wurden die vorbereiteten Arbeiten und Vorgehensweise gelobt, aber um ein Darlehen in Höhe von 150.000 € zu bekommen, sollte das Konzept noch verbessert werden. Gleichzeiig wurden Sicherheiten in Höhe von 75.000 € verlangt, da die IT Branche sehr überlaufen sei.

Das Konzept wurde nochmals verbessert und zur Entscheidung bei der Bank vorgelegt.. Für Gespräche und Unterlagenerstellung waren zwischenzeitlich rd. 5 Monate ins Land gegangen. Nach weiteren gut 4 Wochen kam der Bescheid, der Bank, dass man das Dahrlehen so nicht genehmigen könne und man neue Überlegungen anstellen müsse.

Fazit: Für alle Gespräche und Unterlagenerstellung war zwischenzeitlich ein halbes jahr ins Land gegangen. Für Gründungsberater, Steuerberater, usw. hatten die Gründer rd. 15.000 € an Kosten zu zahlen, aber noch keine Entscheidung.

Daraufhin verließ Sie der Mut und sie gaben Ihr Vorhaben auf nach dem Motto: „Wenn das alles so schwierig ist, dann lassen wir es lieber“!!

Danke fürs Lesen.

Ihr/Euer ProblemLöser für Ihre vertrieblichen und betrieblichen Aufgaben

Friedel Mies

fmies@vertriebsnews.net

Tel 02683 945910

   Friedel Mies   
Vertriebstipps
  
50plus-x Tipps
  
Storys
auch zum schmunzeln