Story - 10.04.2017 - Die Dorfkneipe

1959 eröffneten unsere Eltern, 5 Kinder im Alter zwischen 3 und 16 Jahren, eine neu errichtete Dorfkneipe, um zusätzliche Einnahmen für die Familie zu erzielen. Vater war Alleinverdiener im Erzbergbau.
Wenn wir in unserer Lehrzeit als Industriekaufmann von 1958 bis 1961 abends mit dem Bus zu Hause ankamen, saßen die „Dorfoberen“ (Rentner zwischen 65 und 75 Jahren) gegen 17 Uhr am runden Tisch und diskutierten die Themen des Tages:
Die kleine Dorfpolitik – was der Ortsbürgermeister und der Gemeinderat alles falsch machten.
Die große Politik – die sich meist auf die Bundespolitik bezog, da man von der Welt noch nicht viel wusste. Dort war ein wichtiges Thema unter anderem auch schon die Rentenpolitik – wieviel werden wir noch später bekommen und ob die damalige Versorgung halten würde.
Dabei haben wir heute noch das Resümee der damaligen Gespräche im Ohr:
„Das kann nicht mehr lange gut gehen – das geht nicht mehr lange gut – wer soll das denn aufbringen!“ Es war Ihnen ja, völlig ungewohnt, schon gut 10 Jahre gutgegangen.

Heute, rund 55 Jahre später:
Die Dorfkneipe im damaligen Sinne als Treffpunkt gibt es so gut wie nicht mehr. Schade!!!!!!!

In unserem kleinen Wohnort gibt es noch eine ehrenamtlich bewirtschaftete
Vereinskneipe des hiesigen Schützenvereines, die Mittwoch- und Freitagsabends geöffnet hat.

Beim dortigen Treffen, werden meist die gleichen Themen wie vor 55 Jahren leidenschaftlich diskutiert, wobei mit den heutgen Informationen auch die Probleme der ganzen Welt besprochen und diskutiert werden.

Soviel hat sich also nicht geändert.

Hoffentlich bleibt uns dieser dörfliche Treffpunkt noch lange erhalten!!!
Danke fürs Lesen.

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