Story - 06.12.2016 - Fußball-Weltmeisterschaft 1954

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 waren wir 10 Jahre alt. In unserem Heimatdorf Streithausen gab es zu dieser Zeit keine Gaststätte und privat hatte noch keiner im Dorf einen Fernseher.
Also begaben sich alle Fußballinteressierten, Männer, zu einer Gaststätte, etwa 1 km außerhalb des Dorfes, um dort das berühmte Endspiel zwischen Deutschland und Ungarn zu sehen. Unser Vater war auch dabei. Der Wirt war clever und hatte für das Endspiel extra einen Fernseher gemietet.

Da unsere Mutter nicht fußballiteressiert war, ging Sie mit uns 4 Buben, 1, 6, 9 und 10 Jahre alt, auf eine Anhöhe außerhalb des Dorfes, um nach unserem Kartoffelfeld zu sehen, ob diese auch gut gewachsen waren. Das war so der sonntägliche Spaziergang. Denn eigene Kartoffeln und Korn zum Brotbacken waren lebensnotwendig.

Unterwegs begegnete uns ein älter Mann. Unsere Mutter sprach ihn an und fragte ihn: „Jacob, bist du nicht in die Wirtschaft um fernzusehen“?
Jacob entgegnete in aller Ruhe: „Ich verstehe nichts von Fußball und vom Fernsehen, aber was kann man hier so schön in die Ferne sehen“, ging in Ruhe weiter und machte einen richtigen zufriedenen Eindruck.

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