Story - 18.10.2016 - Geldscheine im Tapetenbuch

Mitte der 60ziger Jahre mussten wir im Brauereiaussendienst nicht nur Gastwirte/innen betreuen, sondern auch gleichzeitig die jeweiligen Monatsrechnungen kassieren. Kaum ein Wirt/in im Westerwald hatte zu dieser Zeit ein Bankkonto und sie zahlten meist mit Bargeld.

Etwas abseits an einem See hatten wir einen Kunden zu betreuen, der ein richtiger Sonderling war. Bei ihm wusste man nie wo man dran war und welche Laune er jeweils hatte. Mal lies er uns 2 Stunden warten oder er fiel einem beim reinkommen schon um den Hals. Als Sonderling hatte er wahsinnige Angst, er würde überfallen und seines Geldes beraubt. Deshalb suchte er immer neue Verstecke für sein Geld.

Bei einem Besuch bei ihm, um auch eine Rechnung in Höhe von ca. 4.000 DM zu kassieren, kam S. mit einem Tapetenmusterbuch an unseren Tisch.
Wir haben schon gedacht, wir müssten ihm helfen Tapenten auszusuchen.

Aber nein, S. hatte in diesem Tapetenmusterbuch zwischen den einzelen Musterseiten jeweils 100 DM-Scheine versteckt, um seine Rechnung zu begleichen. Er machte das mit der Bemerkung: „Auf die Idee kommt keiner, dass ich in dem Tapetenbuch mein Geld versteckt habe“!

Wir sind der festen Überzeugung, wenn dieses Haus einmal abgerissen wird, dass man noch versteckte DM-Bestände finden wird.
Aber leider dann ohne Wert!

Viel Erfolg und danke fürs Lesen!

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Friedel Mies

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