Story - 15.03.2016 - Volksschule hat auch genügt!

Vor langer langer Zeit, April 1950, wurden wir in die einklassige Volkschule (Dorfschule) eingeschult. Acht Jahre lang der gleiche Klassenraum mit acht verschieden Klassen, immer der gleiche Dorfschullehrer.
Heute nicht mehr vorstellbar!
Für die Nebenfächer Musik und Sport war keine Zeit. Hauptsache wir lernten
lesen, rechnen und schreiben.

Nach erfolreichem Schulabschluss stand 1958 der Berufswunsch an.
Wir wollten Maurer werden, Papa war Maurer und Bergmann.
Da schaltete sich unser Volkschullehrer ein, er kannte noch alle Kinder und ihre Begabungen, und schlug vor, eine kaufmännische Lehre in einer regionalen Brauerei zu machen. Dazu besorgte er uns auch einen Termin bei dem Firmeninhaber. So traten wir eine Lehre als Industriekaufmann an, die wir 1961 mit Erfolg abschlossen.

In der sich anschließenden 18montigen Bundesehrzeit, 69 DM Wehrsold montatlich, haben wir auch viel gelernt, vor allem den offenen und fairen Umgang mit Menschen. Nach dieser Zeit kehrten wir dann wieder in unseren Lehrbetrieb zurück. Unser damiliger kaufmännischer Geschäftsführer schlug uns dann im Alter 20 Jahre vor, in den Außendienst zu wechseln, was konnte uns besseres passieren. Dazu gab es keine langen Konferenzen, Meetings, Schulungen, usw.
Man ist einfach losmarschiert und hat gemacht.
Damit fing auch die Karriereleiter an bis hin zum Vertriebsleiter.
In dieser Zeit hatten wir jährliche Zuwachsraten zwichen 10 – 25 %. Wir sind aber heute noch überezugt, das lag nicht daran, dass wir so gut waren, sondern der Biermarkt war da und offen. Es passte halt vieles zusammen.

Mitte der 70ziger Jahre hatten wir dann keine Lust mehr, „jeden Tag Bier zu trinken.“ Wir wechselten erfolgreich in den Verkauf und Organisation von Politik, der Touristik, Franchisesystem für Kacheofenbau, Internet-Providing und Personalvermittlung für Finanzdienstleistungen.
Dabei haben wir immer, wenn wir die notwendigen Freiheiten bei unserem Tun hatten, so gearbeitet, als ob es unsere eigene Firma gewesen wäre. Aber immer wenn es nach einer gewissen Zeit langweilig wurde, haben wir gewechselt aber nie in die gleiche Branche, sondern immer wieder auf neue ins „kalte Wasser.“
Dabei waren wir immer sehr neugierig auf neue Herausforderungen und lernbereit.

Auch heute, mit 72 Jahren, sind wir immer noch sehr aktiv in der Vermittlung von Vertriebs- und Verkaufspersonal, Handelsverteter/innen, usw.
Unser Tun hält uns weiterhin jung und fit. Außerdem sind wir sehr zufrieden mit dem Verlauf useres Lebens und können jeden Tag beruhigt in „den Spiegel schauen.“

Dabei sind wir immer bodenständig und gut gerdet geblieben.

Es kommt nach unserer Meinung nicht darauf an wieviel Schulausbildung man genossen hat, sondern, dass man das, was man im Leben gelernt hat, anwendet und weitergibt.

Es gibt nichts schöneres auf der Welt als mit und für Menschen zu arbeiten!!

Danke fürs Lesen.

Ihr/Euer ProblemLöser für Ihre vertrieblichen Aufgaben

Friedel Mies

fmies@vertriebsnews.net

Tel 02683 945910

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