Story - 09.11.2015 - Ein bisschen verrückt sollte man bleiben

Anlässlich der 18. Geburtstage unserer beiden Enkel wussten wir nicht so richtig was wir schenken sollten. Persönlich halten wir nicht viel davon bei allen möglichen Gelegenheiten Geld zu verschenken, sondern möglichst den Beschenkten eine andere Freude zu bereiten, die in Erinnerung bleibt.

So schenkten wir den beiden Enkeln, trotz Bedenken der übrigen Verwandtschaft, eine Tour durch die Brauhäuser in Köln. Wir starteten an einem Freitag im November mit dem Zug von Linz nach Köln. Gut, dass die Enkel sich am Fahrkartenautomat auskannten, wir hätten keine Fahrkarten lösen können. Zugfahren haben wir als „flexible“ Westerwälder nicht gelernt.

Schon auf der einstündigen Hinfahrt hatten wir viel Spaß und eine gute Unterhaltung mit dem Ausblick was uns wohl erwarten würde. Nach rund einer Stunde Zugfahrt ereichten wir den Kölner Haupbahnhof. Hier mussten wir umsteigen um mit der U-Bahn zum Friesenplatz zu kommen, ein Glück, dass die Enkel dabei waren, wir waren in Köln noch nie U-Bahn gefahren.

Im Brauhaus angekommen hatten wir Glück, dass wir nach längerer Suche noch einen freien Tisch für uns fanden. Man was war hier los, alles am späten Nachmittag voll besetzt. Jetzt erst mal ein frisches Kölsch trinken, während wir die Speisekarte studierten. Eigentlich sind wir ein Schweinshaxenfan, aber nachdem beide Enkel sich für Dreiviertelmeter Bratwurst entschieden, schlossen wir uns der Mehrheitsmeinung an. Bitte vorher noch ein Kölsch.

Die Bratwurst und das Kölsch schmeckten gut und wir waren richtig zufrieden. Es begann schon während des Essens eine muntere Unterhaltung mit unseren Enkeln, mal weg von anderen und dem Elternhaus, nach dem Motto, Opa erzähl mal.., was meinst du, was sollen wir? Es waren tolle Gespräche und das Kölsch wurde von den „Köbesen“ sehr aufmerksam serviert.

Da wir mehrere Brauhäuser besuchen wollten, brachen wir nach rund zweieinhalb Stunden auf und fuhren mit der U-Bahn wieder zum Hauptbahnhof, weil wir ein weiteres Brauhaus hinter dem Dom aufzusuchen wollten. Wir versuchten in diesem Brauhaus irgendwo ein Plätzchen, und sei es an der Theke, zu finden, vergebens alles war voll besetzt.

Also weiter in das Brauhaus gegenüber des Domes. Auch dort war alles gut besetzt, aber wir fanden noch einen Platz im stehen, wo wir weiter Menschen beaobachten konnten und uns über Gott und die Welt unterhielten. Auch hier schmeckte das Kölsch sehr gut und wir waren alle drei mit diesem Ausflug sehr zufrieden. Es wurde einstimmig beschlossen, diese Tour zukünftig jedes Jahr zu machen. In diesem jahr sind wir wieder am 20.11. auf Erkundungstour in den den Brauhäusern von Köln. Die Organsiation haben die beiden Enkel übernommen, und der Opa tritt als „Sponsor“ auf.

In den nächsten Tagen haben wir von der schönen Tour mit Stolz erzählt und berichten unter anderem, dass die Enkel bei dieser Tour 12 Kölsch und der Opa 13 Kölsch getrunken hätten und keine Ausfallschritte bei den Enkeln zu erkennen gewesen seien.
Einer der Enkel konterte mit der Bemerkung „bei uns nicht, aber beim Opa“!

Hoffentlich ist es uns noch lange vergönnt solche Touren mit den Enkeln zu machen und „ein bisschen verrückt“ zu sein.



Danke fürs Lesen.

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Friedel Mies

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