Story - 12.10.2015 - So geht Dienstleistung!!

Anläßlich einer vor 20 Jahre getätigten Reise nach Ford Meyers in Florida, USA, hatten wir zunächst Bedenken, ob wir ohne die engliche Sprach zu beherschen, uns zurecht finden würden. Alles kam ganz anders:

Am 1. Tag unseres Urlaubes besuchten wir morgens einen großen Coffe Shop um zu frühstücken. Am Eingang wurden wir von einer Mitarbeiterin auf englich sinngemäß gefragt:„Raucher oder Nichtraucher“? Das hatten wir noch verstanden und entschieden uns für die Raucherabteilung. Da die Mitarbeitern sicherlich bemerkt hatte, dass wir Deutsche waren, wurden wir in der „Raucherabteilung“ auf Deutsch mit einem feundlichen „Guten Morgen ich bin die Liz“ von der dortigen Bedienung begrüßt und zu einem Tisch geleitet. Sie erklärte uns dann, dass wir uns am Büffett selbst bedienen könnten, Kaffee würde von ihr gebracht und wir könnten soviel trinken wie wir wollten. Im Büffett war alles, aber wirklich alles vorhanden: Herz was willst du mehr!

Hurra, wir waren erst einmal sprachlich „gerettet“.

Das Frühstück war hervorragend und wir träumen heute noch davon.Außerdem kam Liz immer wieder mal an den Tisch und fragte, ob alles in Ordnung sei oder ob sie uns helfen könnte. Wir konnten Liz in den 3 Wochen alles fragen, sie hat immer geholfen.
Nach einigen Tagen, nachdem wir mit Liz etwas wärmer geworden waren, erzählte sie uns, dass sie aus Braunschweig stamme, einen Amerikaner geheiratet hätte, der leider verstorben sei, und sie mit ihren 63 Jahren gerne hier arbeiten würde, da es sehr abwechslungsreich sei und Sie gerne mit und für Menschen arbeiten würde.

Auf unsere Frage „Liz was verdienen Sie denn hier“, antwortete Sie: „2,50 $ die Stunde“. Wir waren sicherlich etwas verdutzt und überrascht. Das hatte sie gemerkt und antwortete uns indem sie sich im Kreise drehte: „Hier habe ich Sonne und Meer, was will ich denn mehr“!!Mit dieser positiven Einstellung hatte Liz auch abends + Trinkgelder, Tipp, usw., 150 € verdient. Sie wusste genau: „Mein Gehalt zahlt der Kunde“.
Hier in Deutschland wären, wegen des Stundenlohnes, erst einmal alle Behörden, Gewerkschaften, usw., eingeschritten und Liz hätte keine Dienstleistung erbringen dürfen und keine Arbeitstelle gehabt.

Wir haben wunderschöne 21 Urlaubstage dort verbracht und erinnern uns immer gerne an Ford Meyers an Liz und den Coffe Shop.

Danke fürs Lesen.

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Friedel Mies

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